Die Glasfaser kommt vorbei – aber meist nicht ins Haus

© Markus Altmann

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Deutschland gilt als Nachzügler beim Glasfaserausbau. Doch wie groß ist der Rückstand wirklich – und messen wir ihn überhaupt richtig? Die Antwort hängt davon ab, welche Zahlen man heranzieht. Und genau hier liegt ein Problem.

Beim Glasfaser-Versorgungsumfang kursieren zwei grundlegend unterschiedliche Begriffe: „Homes Connected“ und „Homes Passed“. Bei „Homes Connected“ ist die Sachlage eindeutig: Die Wohnung ist mit Glasfaser erschlossen und steht dem Bewohner bei Bedarf zur Verfügung. Bei „Homes Passed“ ist das anders. Hier führt eine Glasfaserleitung nur nahe am Gebäude vorbei – ohne tatsächlichen Anschluss ans Haus. Vorbei ist halt doch daneben: Der Internetanschluss der Anwohner wird dadurch nicht schneller. Gemäß der Definition des deutschen Breitbandatlas gelten jedoch auch solche Haushalte als versorgt.

In der Branchendiskussion wird die wachsende Zahl der „Homes Passed“ als Fortschritt verkauft, weil der verbleibende Erschließungsaufwand als überschaubar gilt. Tatsächlich beschreibt die Zahl nur ein technisches Anschlusspotenzial und keine reale Versorgung. Für Politik und Regulierer hat die Messgröße durchaus Nutzen: Sie zeigt, wie dicht das Glasfasernetz geknüpft ist, und hilft dabei, weiße Flecken für gezielte Fördermaßnahmen zu identifizieren. Zur Problemlösung des deutschen Rückstands trägt sie jedoch nichts bei.

Laut Marktanalyse des Bundesverbands Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) lag das Glasfaserpotenzial im Homes-Passed-Szenario 2025 bei 52,8 Prozent der deutschen Haushalte – ein Plus von 9,8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Dem gegenüber steht die deutlich ernüchternde Realität: Nur 14 Prozent der Haushalte nutzen tatsächlich einen Glasfaseranschluss. Diese Lücke zwischen Potenzial und Wirklichkeit ist das eigentliche Kernproblem.

FTTH/B Market Panorama, FTTH Council Europe’s Market Intelligence Committee, September 2025

Verschärft wird es durch eine schwache Wechselbereitschaft. Nur knapp 25 Prozent der Haushalte, denen Glasfaser zur Verfügung steht, wechseln auch tatsächlich. Im EU-Durchschnitt sind es 55 Prozent. Spitzenreiter wie Spanien und Frankreich liegen bei rund 90 Prozent. Deutschland und Österreich bilden das Schlusslicht. Die Marktforscher von Goldmedia haben in der ANGA-Marktstudie Ende 2024 berechnet, dass eine Akzeptanzquote, auch bekannt als Take-Up-Rate, von bis zu 69 Prozent erforderlich wäre, um Glasfaseranschlussnetze wirtschaftlich zu betreiben.

Für Tele Columbus mit seiner Marke PŸUR ist diese Realität kein abstraktes Branchenthema. Als Unternehmen, das seinen Schwerpunkt auf den tatsächlichen Anschluss der Haushalte legt, ist die Wechselwilligkeit der Bewohner ein wichtiger Faktor für Ausbauentscheidungen. Deshalb kommt regulatorischen Konzepten zur Abschaltung alter DSL-Netze, der sogenannten Kupfer-Glas-Migration, eine Schlüsselrolle zu. Das neue Telekommunikationsgesetz, das 2026 erwartet wird, muss hier klare und marktwirksame Vorgaben liefern. Politik, Regulierer und Branche müssen gemeinsam dafür sorgen, dass aus „Homes Passed“ endlich „Homes Connected“ werden – sonst bleibt Deutschland auch 2030 und darüber hinaus ein Glasfaser-Nachzügler.

Hannover

Die Messen haben eine weltweite Bekanntheit gebracht. Mit der Weltausstellung Expo 2000 hat Hannover ein neues Gesicht bekommen. Die niedersächsische Landeshauptstadt bietet eine tolle Mischung aus Stadtleben und Natur. Mit viel Wasser, Kultur und unterhaltenden Veranstaltungen. Eine lebens- und liebenswürdige Stadt, die überschaubar ist und in der man sich kennt. Familiär, so wie die ANTEC vor Ort.

Unsere Tochtergesellschaft tritt im Versorgungsbereich Hannover mit eigener CMTS als Internet- und Telefonprovider auf und behauptet sich mit eigenen Endkundentarifen erfolgreich im Wettbewerb. Mit einer zuverlässigen Kundenbetreuung und zukunftsfähigen Versorgungslösungen wurden langjährigen Kundenbeziehungen mit der Wohnungswirtschaft aufgebaut, die es vertrauensvoll und persönlich fortzuführen gilt.

 

Ratingen

Nahe Düsseldorf betreut der Standort Ratingen den Glasfaserausbau unserer Kunden und Netze an Rhein und Ruhr.

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Unterföhring

In der Mediengemeinde vor den Toren Münchens steuert pepcom, ein Unternehmen der Tele Columbus Gruppe, das große Kabelnetz in München und ist bundesweit an vielen Glasfaser-Ausbauprojekten in Kooperation mit Städten und Kommunen beteiligt.

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Chemnitz

In der Stadt der Moderne wird die dynamische Entwicklung von Wirtschaft und Wissenschaft lebendig. Hier hat unser technischer Servicedienstleister RFC ganz in der Nähe der Messe seinen Sitz. Schwerpunkt sind Projektierung und Bau neuer Netze sowie die bundesweite Wartung und Entstörung unserer Multimedianetze.

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Leipzig

In Leipzig treffen Hightech-Business, klassische Kultur und Avantgarde aufeinander. Der Standort Leipzig, unmittelbar an der Messe gelegen, bietet eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Mitarbeiter nutzen die preiswerte und gut geführte Messekantine. Auch kostenlose Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung.

Ebenfalls in Leipzig, in ausgesprochen zentraler Lage auf der Nonnenmühlgasse, befindet sich der zur Tele Columbus Gruppe gehörende Telekommunikationsanbieter HL komm. Mit eigenen Rechenzentren und tausenden Kilometern Glasfasertrassen ist HL komm auf die Ansprüche von Geschäftskunden spezialisiert.

 

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Berlin

In zentraler Lage der lebendigen Metropole haben wir unser Hauptquartier. Unser Hauptgebäude direkt an der Spree verfügt über eine moderne Ausstattung, inklusive Cafeteria und Fitnessraum. Lounge-Bereiche und Ruheräume bieten Rückzugsmöglichkeiten. Bei gutem Wetter lädt die Terrasse mit dem kleinen parkähnlich angelegtem Garten zum Teammeeting im Freien ein.

 

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Hamburg

Deutschlands Tor zur Welt ist weit mehr als Hafen und Speicherstadt. Als bedeutender Musicalstandort und einer ausgeprägten Kulturszene, unzähligen Museen, Theaterbühnen, Musikclubs und 10.000 selbstständigen Künstlern ist Hamburg ein lebendiger Schmelztiegel der Kultur und Kulturen. Die Tele Columbus Gruppe, mit Sitz in unmittelbarer Flughafennähe, sorgt hier für schnelle Breitbandanbindungen und modernes Home-Entertainment.

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