pepcom startet Arbeiten für das neue Breitbandnetz in Lübben

Hybrides Glasfasernetz für Internet bis zu 400 Mbit/s

  • Neues Breitbandnetz für mehr als 3.000 Haushalte in Lübben
  • Glasfaserausbau in der Stadt mit Verlegung von 28 km Lichtwellenleitern
  • Modernisierungsarbeiten in den Wohngebäuden ab März 2017
  • Abschluss der Arbeiten bis Ende 2017

Berlin/Lübben 6. Dezember 2016. Der zur Tele Columbus Gruppe gehörende Anbieter pepcom hat heute in Lübben mit einem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten für die Modernisierung des Kabelnetzes begonnen. Zusammen mit der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft, der Genossenschaftlichen Wohngemeinschaft Lübben eG sowie dem Bürgermeister Lars Kolan wurde damit der moderne Glasfaserausbau für das neue Breitbandnetz gestartet. Mit der Netzaufrüstung leistet die Tele Columbus Gruppe einen wichtigen Beitrag zum Breitbandausbau in Brandenburg und zur Zukunftsfähigkeit der Region. Die ersten Haushalte in Lübben werden bereits Mitte 2017 an das neue Netz angebunden, die Fertigstellung des Netzes ist bis Ende 2017 geplant.

Die hochleistungsfähige Glasfaserinfrastruktur von pepcom wird dann bis in die Gebäude führen (Fiber-to-the-building, FTTB) und in Verbindung mit Koaxialkabeln in den einzelnen Haushalten von Beginn an für Internetgeschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s sorgen. Je nach Bedarf und in weiteren Ausbaustufen sind über das hybride Glasfaser-Koax-Netz künftig sogar Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s möglich. Insgesamt werden dafür in den kommenden Monaten rund 28 Kilometer Lichtwellenleiter, also Glasfaserkabel, neu in der Stadt verlegt. Über 3.000 Haushalte in Lübben werden unmittelbar von dem modernisierten Netz profitieren. In Summe investiert pepcom einen niedrigen bis mittleren einstelligen Millionenbetrag, um die Dateninfrastruktur in Lübben zu einem der modernsten Breitbandnetze Europas auszubauen.

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Spatenstich für Lübben: Bürgermeister Lars Kolan; Nicole Jaegers, Vorstand GWG; Frank Hornberger, Geschäftsführer pepcom; Jürgen Busch, Vorstand GWG; Hartmut Kohlmann, Geschäftsführer LWG (v.l.n.r.)

Eine neue, leistungsstarke Kabelkopfstation und ein Glasfaserring gelten als „Rückgrat“ des kommenden Highspeed-Netzes. Neben der bereits vereinbarten Versorgung für die Wohnungen der Genossenschaftlichen Wohngemeinschaft Lübben eG und der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft mbH startet pepcom vom 13. Dezember 2016 an eine Offensive, um auch kleinere Wohngebäude und Einfamilienhäuser für den Anschluss an das Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz zu gewinnen. Ab Februar 2017 sind dazu auch Informationsveranstaltungen vor Ort geplant, um die Mitglieder und Mieter der Wohnungsunternehmen und die Bürger der Stadt über die Möglichkeiten des neuen Breitbandnetzes zu informieren. Ab Mitte März 2017 startet dann die Aufrüstung der Netzinfrastruktur in den angebundenen Wohnhäusern: Die bestehenden Koaxialnetze werden mit modernsten Aktivkomponenten ausgebaut und die einzelnen Wohnungen mit neuen Multimediadosen ausgestattet, um in den Haushalten erstmals den Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet per Breitbandkabel zu ermöglichen.

„Bei unserem Netzausbau für die Stadt Lübben setzen wir von der Quelle bis zur Senke auf die neuesten technischen Standards“, erklärt Frank Hornberger, Geschäftsführer von pepcom anlässlich des Beginns der Ausbauarbeiten. „Das ermöglicht es uns im Gegensatz zu anderen Anbietern, die zur Verfügung stehenden Bandbreiten für die Netzteilnehmer auch bei erweiterten Anforderungen in der Zukunft jederzeit bedarfsgerecht weiter zu steigern. Jetzt heißt es: Daumen drücken für gutes und vor allem nicht zu frostiges Wetter, damit wir die Tiefbauamten planmäßig umsetzen können.“ Von einer guten Nachricht für Lübben spricht auch der Bürgermeister der Spreestadt, Lars Kolan: „Die Anforderungen der Bürger an die digitale Medienversorgung steigen ständig, und eine leistungsfähige Infrastruktur gehört heute in der Informationsgesellschaft zu den zentralen Standortfaktoren. Das moderne Breitbandnetz wird daher einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Stadt im Digitalzeitalter leisten.“

Die Preise für das Highspeed-Internet über das hybride Glasfasernetz sind moderat. Bei der beliebten 2er-Kombi 200 erhält man beispielsweise künftig kabelschnelles Internet mit bis zu 200 Mbit/s und telefoniert mit der Flatrate gebührenfrei ins deutsche Festnetz. Der Preis für Neukunden startet derzeit in den Netzen der Tele Columbus Gruppe schon zum Promotionpreis ab 24,99 Euro im Monat. Mit 5 Euro mehr schlägt die so genannte 3er Kombi 200 zu Buche. Hier ist das Fernsehen in gestochen scharfer HD-Qualität inklusive. Das Angebot umfasst die öffentlich-rechtlichen Programme von ARD und ZDF sowie mehr als 20 begehrte private Sender wie RTL, ProSieben oder Sat.1 in bester HD-Auflösung. Zu den Inklusivleistungen gehört der passende WLAN-Router genauso wie die Möglichkeit, mehr als 100.000 Zugangspunkte des Community WLAN zum kostenfreien Surfen außerhalb der eigenen vier Wände zu nutzen. Hinzu kommen bei Bedarf die attraktiven Mobilfunktarife für Handy oder Smartphone – LTE Start und LTE Comfort – mit bis zu 50 Mbit/s Top-Speed, die bereits ab 9,99 Euro pro Monat erhältlich sind.

 

Über die Tele Columbus Gruppe

Die Tele Columbus Gruppe ist der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen ist aus der Zusammenführung einzelner regionaler Kabelnetzbetreiber heraus entstanden und hat so eine Firmengeschichte, die bis in das Jahr 1972 zurückreicht. Rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte werden über die Gesellschaften Tele Columbus, primacom, pepcom, Deutsche Telekabel, Martens und KMS mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Als nationaler Anbieter mit regionalem Fokus und als Partner der Wohnungswirtschaft ist die Gruppe im gesamten Kerngebiet Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie auch in zahlreichen westdeutschen Schwerpunktregionen präsent. Das Unternehmen baut seine Netze bedarfsgerecht in einer hybriden Glasfaserstruktur aus und setzt dabei auf den modernsten Internet-Übertragungsstandard DOCSIS 3.0, der superschnelle Internetverbindungen mit bis zu mehreren hundert Megabit pro Sekunde ermöglicht. Vom analogen, digitalen und hochauflösenden Fernsehen über Hochgeschwindigkeits-Internet und Telefonie bis hin zu Telemetrieleistungen, Mieterportalen und interaktiven Diensten lassen sich alle innovativen Medienanwendungen über das Breitbandkabel darstellen. Dabei beschränkt sich Tele Columbus nicht auf die einfache Weiterleitung von Signalen, sondern arbeitet über eine eigene Produktplattform aktiv an der Ausweitung des Programmangebots und der Entwicklung von Zusatzdiensten. Als Carrier bietet Tele Columbus über die Gesellschaft HL Komm darüber hinaus leistungsstarke Verbindungen und Vernetzungen für Geschäftskunden. Das Unternehmen ist seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

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