13/11/2020

Ergebnisse des dritten Quartals entsprechen den Erwartungen

  • Kernumsatz im dritten Quartal beträgt 117,2 Mio. Euro (ohne Bauumsätze) und steigt im Jahresvergleich auf vergleichbarer Basis um 1%
  • Berichtetes EBITDA im dritten Quartal, bereinigt um einmalige Kosten für strategische Überprüfung beträgt 57,6 Mio. Euro, Steigerung um 1% im Jahresvergleich
  • Investitionen (Capex) belaufen sich im dritten Quartal auf 33,7 Mio. Euro, Rückgang um 19% im Jahresvergleich aufgrund eines vorsichtigen Investitionsverhaltens in der Pandemie
  • Vorstand bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 pro-forma für einmalige Kosten im Zusammenhang mit strategischer Überprüfung

Berlin, 13. November 2020. Die Tele Columbus AG (ISIN: DE000TCAG172, WKN: TCAG17, „Tele Columbus“, „das Unternehmen“ oder „die Gruppe“), einer der führenden deutschen Glasfasernetzbetreiber, hat heute die Ergebnisse des dritten Quartals für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht.

Tele Columbus entwickelte sich auch im dritten Quartal 2020 mit einer soliden Leistung und konnte seine Geschäftstätigkeiten weitgehend unbeeinträchtigt von der COVID-19-Pandemie fortführen.

Im Endkundengeschäft war das dritte Quartal bereits das sechste in Folge mit einem organischen Wachstum des Internet-Kundenbestandes, dieses Quartal um 7.000. Auch der Telefonie-Kundenbestand erhöhte sich gegenüber dem letzten Quartal um 4.000. Im TV-Segment setzte sich der negative Trend der Vorquartale bei linearem Kabel-TV fort und führte zu einem Rückgang der Kundenbasis um 15.000. Die Kundenbasis bei Premium-TV dagegen stieg im dritten Quartal um 2.000.

PŸUR Business, die Geschäftskundensparte von Tele Columbus, konnte ihr zweistelliges Wachstum im dritten Quartal 2020 fortsetzen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 25%. Projektbezogene Hardwareverkäufe unterstützten die Entwicklung im dritten Quartal. Die allgemeine Nachfrage nach B2B-Carrier-Lösungen, klassischem ISP sowie Rechenzentrumsdiensten bleibt stark. Der Deckungsbeitrag der Geschäftskundensparte stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mio. Euro auf 8,2 Mio. Euro.

Der wohnungswirtschaftliche Vertrieb hat es erfolgreich geschafft, die Zahl der angeschlossenen Haushalte im dritten Quartal 2020 bei rund 3,3 Millionen stabil zu halten. Das ist teilweise auf die erfolgreiche Verlängerung von 20.000 angeschlossenen Haushalten im norddeutschen Schwerin zurückzuführen. Diese Wohneinheiten werden in Zukunft auf FTTB aufgerüstet. Dies unterstreicht die steigende Nachfrage der Wohnungswirtschaft nach einem Glasfaserausbau in ihren Liegenschaften. Tele Columbus ist weiterhin ein gefragter Partner für die Wohnungswirtschaft und die anstehenden Verlängerungen sowie die aktuelle Projektpipeline des Unternehmens bleiben intakt und von COVID-19 unberührt.

Im Zusammenhang mit der heutigen Veröffentlichung erklärt Dr. Daniel Ritz, CEO der Tele Columbus AG: „Wir haben unsere solide operative Leistung auch im dritten Quartal 2020 fortgesetzt. Weiter steigender Nettozuwachs der IP-Kundenbasis, namhafte Glasfaserausbauprojekte und Vertragsverlängerungen für die Wohnungswirtschaft sowie die Inbetriebnahme eines zweiten regionalen Glasfaser-Backbone-Rings sind konkrete Beispiele dafür, wie wir das Unternehmen voranbringen.“

Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2020

Die Kernumsätze im dritten Quartal 2020 betrugen 117,2 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr und stiegen damit um 1,0%. Dies resultierte aus teilweise gegenläufigen Effekten: Der B2B-Umsatz lag bei 15,3 Mio. Euro, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 25% entspricht; der Umsatz mit Internet und Telefonie erhöhte sich auf 36,7 Mio. Euro. Diese Entwicklungen konnten einen Rückgang der TV-Umsätze um 4,1% gegenüber dem Vorjahr auf 56,7 Mio. Euro, in einem strukturell herausfordernden Umfeld, weitestgehend ausgleichen.

Das normalisierte EBITDA sank gegenüber dem Vorjahr um 2,8% auf 59,5 Mio. Euro. Die Einmalaufwendungen stiegen im dritten Quartal um 0,3 Mio. Euro auf 4,4 Mio. Euro. Davon entfallen rund 2,5 Mio. Euro auf die laufende strategische Überprüfung. Das berichtete EBITDA sank dementsprechend gegenüber dem Vorjahr um 3,4% auf 55,1 Mio. Euro. Bereinigt um einmalige Kosten im Zusammenhang mit der strategischen Überprüfung stieg das zugrundeliegende berichtete EBITDA hingegen um 1,0% auf 57,6 Mio. Euro.

Die Investitionen gingen im dritten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr um 18,8% auf 33,7 Mio. Euro zurück. Dies war vor allem darauf zurückzuführen, dass der Vorstand angesichts der allgemein unsicheren wirtschaftlichen Lage in der Pandemie einen vorsichtigen Investitionsansatz verfolgte.

Zum 30. September 2020 meldete die Gruppe rund 3,3 Millionen angeschlossene Haushalte. Darüber hinaus versorgte das Unternehmen per Ende September 2.232.000 Unique Subscriber, was einem Rückgang um 12.000 entspricht. Dies bedeutet 2.152.000 Kabelfernsehkunden (15.000 weniger gegenüber dem Vorquartal), 538.000 Premium-TV-Kunden (2.000 mehr gegenüber dem Vorquartal), 597.000 Internet-Kunden (7.000 mehr gegenüber dem Vorquartal) und 437.000 Telefonie-Kunden (4.000 mehr gegenüber dem Vorquartal).

 

Prognose für das Geschäftsjahr 2020 pro-forma für einmalige Kosten im Zusammenhang mit der strategischen Überprüfung

Auf der Grundlage der Ergebnisse des dritten Quartals, die den internen Erwartungen entsprachen, bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 pro-forma für einmalige Kosten der strategischen Überprüfung:

  • Umsatz zwischen 465 und 475 Mio. Euro* unter Berücksichtigung rückläufiger Bauumsätze
  • Berichtetes EBITDA zwischen 225 und 230 Millionen Euro
  • Investitionskosten zwischen 140 und 150 Mio. Euro
    *Die Umsatzerlöse ohne Bauumsätze beliefen sich im Geschäftsjahr 2019 auf rund 470 Mio. Euro

 

Kommende Veranstaltungen

  • 13. November 2020: Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals 2020 // Telefonkonferenz für Analysten und Investoren um 10:00 Uhr MEZ
  • Bis Jahresende 2020: Ordentliche Hauptversammlung
  • 31. März 2021: Veröffentlichung Q4 Ergebnisse und Gesamtjahr 2020

 

Die Ergebnisse im Überblick

Mio. EURO Q3 2019
Q3 2020
ggü Vj. %
Kernumsätze
(auf vergleichbarer Basis)
116,2 117,0 1,0
Berichtetes EBITDA 57,1 55,1 -3,4
Berichtete EBITDA Marge, % 46,3 46,5 0,2 %-Pkt.
Investitionskosten 41,5 33,7 -18,8
Investitionskosten/Kernumsätze 35,8 28,8 -7,0 %-Pkt.
Gebuchte Dienste pro Kunde zum Ende des Zeitraums (in ‘000) Q3 2019 Q3 2020 Veränderung in ‚000
Kabelfernsehen 2.234 2.152 -81
Internet1 579 597 18
Telefonie2 429 437 8
Premium TV 545 538 -7

1) Internet-RGUs beinhalten Privat- und Geschäftskunden im Einzelinkasso sowie ca. 94.000 Sammelinkassokunden
2) Telefonie-RGUs beinhalten Privat- und Geschäftskunden im Einzelinkasso ohne die ca. 94.000 Sammelinkassokunden
Rundungsdifferenzen können entstehen

 

Über Tele Columbus

Die Tele Columbus AG ist einer der führenden Glasfasernetzbetreiber in Deutschland mit einer Reichweite von mehr als drei Millionen Haushalten. Unter der Marke PΫUR bietet das Unternehmen Highspeed-Internet einschließlich Telefon sowie mehr als 250 TV-Programme auf einer digitalen Entertainment-Plattform an, die klassisches Fernsehen mit Videounterhaltung auf Abruf vereint. Mit ihren Partnern der Wohnungswirtschaft realisiert die Tele Columbus Gruppe maßgeschneiderte Kooperationsmodelle und moderne digitale Mehrwertdienste wie Telemetrie und Mieterportale. Als Full-Service-Partner für Kommunen und regionale Versorger treibt das Unternehmen maßgeblich den glasfaserbasierten Infrastruktur- und Breitbandausbau in Deutschland voran. Im Geschäftskundenbereich werden zudem Carrier-Dienste und Unternehmenslösungen auf Basis des eigenen Glasfasernetzes erbracht. Die Tele Columbus AG, mit Hauptsitz in Berlin sowie Niederlassungen in Leipzig, Unterföhring, Hamburg, Ratingen und Chemnitz, ist im SDAX gelistet und seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

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