Geschichte

Die deutschen Kabelnetze haben in den vergangenen 35 Jahren Technikgeschichte geschrieben – und vor allem in den letzten zehn Jahren eine bewegte Branchengeschichte erlebt. Eine kurze Übersicht zu wichtigen Stationen der Tele Columbus Gruppe, ihren Vorgängerunternehmen und des Kabels insgesamt.

2015

Tele Columbus erwirbt die Kabelnetzbetreiber primacom und pepcom und  baut seine starke Position als Nummer 3 im deutschen Markt mit nun insgesamt 3,6 Millionen angeschlossenen Haushalten weiter aus.

Tele Columbus bietet seinen Kunden nun zusätzlich auch Mobilfunkdienste in Kooperation mit Drillisch an.

Tele Columbus startet als erster Anbieter im deutschen Verbrauchermarkt Internetanschlüsse mit 400 Mbit/s.

Tele Columbus geht an die Börse und ist seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

2014

Das Unternehmen richtet sich mit einer erneuerten Kapitalstruktur auf einen nachhaltigen Wachstumskurs aus und vollzieht die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft.

2013

Rund 95 Prozent der internetfähigen Netze von Tele Columbus sind mit dem modernsten Internet-Übertragungsstandard DOCSIS 3.0 ausgestattet.

2011

Die Tele Columbus Gruppe reduziert ihre Verbindlichkeiten und schließt ihre Refinanzierung als erstes Unternehmen im deutschen Markt erfolgreich mit einem „scheme of arrangement“ ab. Neuer Gesellschafter wird eine unabhängige Holdinggesellschaft mit Sitz in Luxemburg.

2010

Das Internet-Angebot der Tele Columbus Gruppe übersteigt zum ersten Mal die magische Grenze von 100 Megabit pro Sekunde.

Die Tele Columbus Gruppe setzt früh auf den neuen HDTV-Standard als Mehrwert für den Zuschauer wie auch als Treiber der Digitalisierung und gibt als erster Kabelnetzbetreiber seit Anfang des Jahres 2010 nur noch HDTV-fähige Receiver an ihre Kunden aus.

2008

Die Tele Columbus Gruppe kooperiert mit Eutelsat und entwickelt durch die unabhängige Signalzuführung über eine eigene TV-Plattform Eigenständigkeit gegenüber Signal-Vorlieferanten.

2007

Tele Columbus und ewt treten gegenüber den Kunden unter einem einheitlichen Markendesign auf, erweitern das Produktangebot und ändern ihre Ausrichtung vom technisch orientierten Infrastrukturbetreiber zum kundenzentrierten Telekommunikationsdienstleister.

2006

Die Holdinggesellschaft Orion Cable übernimmt die Tele Columbus Gruppe von Unity Media; ein Teil der Gruppe geht an die Regionalbetreiber ish und KabelBW.

2005

Ein Konsortium aus namhaften Investmentfirmen und Banken gründet die Orion Cable GmbH und erwirbt die Mehrheit und später alle Anteile der ewt.

Unity Media übernimmt Tele Columbus.

ewt übernimmt das Fernsehkabelgeschäft von Bosch.

2004

ewt übernimmt die MDCC in Magdeburg.

2003

Die Deutsche Bank gibt Tele Columbus mit inzwischen 2,3 Millionen Kunden an eine Investorengruppe ab.

2000

Ein Tele-Columbus-Tochterunternehmen in Bochum ermöglicht erstmals Telefonie über das Breitbandkabel. Im Rahmen von „Infocity“ wird auch Internet via Kabel angeboten.

1999

Die Deutsche Bank übernimmt Tele Columbus.

Das Breitbandkabel-Geschäft wird aus der Deutschen Telekom ausgegliedert. Der Verkauf der Netze an private Investoren soll auf Basis von Großregionen erfolgen.

1997

Tele Columbus übernimmt die Urbana-Gruppe.

ewt übernimmt das Fernsehkabelgeschäft von Siemens.

1995

Der DVB-C-Standard zur digitalen Signalübertragung im Kabelnetz wird entwickelt.

1994

Die Vebacom GmbH, Düsseldorf, ein Tochterunternehmen der VEBA AG, übernimmt sämtliche Anteile an der Tele Columbus GmbH. In der Folge werden mehr als 20 weitere Kabelbetreiber der Netzebene 4 übernommen.

1991

Die Zahl der tatsächlich angeschlossenen Haushalte erreicht die 10-Millionen-Marke. Tele Columbus hat Vereinbarungen mit der Wohnungswirtschaft für den Anschluss von einer Million Haushalten, davon sind 370.000 Anschlüsse bereits realisiert.

1990

Tele Columbus versorgt 160.000 Haushalte.

1988

Die Zahl der anschließbaren Haushalte erreicht die 10-Millionen-Marke.

1985

Die Tele Columbus GmbH wird als Tochter der Schweizer Motor Columbus AG gegründet.

1984

In Ludwigshafen wird das erste Kabelpilotprojekt gestartet. Der Fernsehsender Sat1 beginnt hier seinen Betrieb.

1983

Nach dem Regierungswechsel in Bonn treibt Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling den Bau von Kabelnetzen voran. Außerdem fällt die Entscheidung, der Bundespost die Signalverteilung bis zu den Gebäuden (Netzebene 3) zuzuweisen und die Hausverkabelung (Netzebene 4) durch regionale Unternehmen durchführen zu lassen.

1978

Die Ministerpräsidenten der Länder beschließen die Durchführung von Kabelpilotprojekten und einigen sich über die Finanzierung.

1976

Die Kommission empfiehlt, zunächst an vier ausgewählten Standorten – Berlin, Dortmund, Ludwigshafen und München – Pilotprojekte durchzuführen. Die Finanzierung der Projektkosten von 140 Millionen Euro führt zu politischem Streit.

1974

Bundeskanzler Willy Brandt setzt eine Expertenkommission ein, die Optionen für eine großflächige Verkabelung prüfen soll, um eine höhere Zahl von Fernsehkanälen zu ermöglichen.

1972

Die spätere Tele-Columbus-Tochter ewt wird gegründet.

Erste Kabel-Versuchsnetze werden von der Bundespost in Hamburg und Nürnberg eingerichtet, Ziel ist die Versorgung von Wohnungen innerhalb von Funkschatten. Übertragen werden 12 Programme.

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