Gesetzentwurf gefährdet preiswerten TV-Empfang

Sozialhilfeempfänger bleiben auf den Kosten sitzen

Berlin, 24. August 2020. Nach einem Gesetzentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium sollen künftig nach einer Übergangsfrist die Kabelgebühren nicht länger über die Betriebskosten der Wohnung abgerechnet werden. Die Folge: Für 12,5 Millionen deutsche Haushalte würde Fernsehen deutlich teurer.

Seit fast 40 Jahren ist es durchaus üblich, dass der Vermieter die Kosten für die Kabelanlage über die Betriebskosten der Wohnung mit der Miete einzieht. Geht es nach dem Willen des Gesetzgebers soll damit bald Schluss sein. Um allen Mietern eine völlige Freiheit bei der Wahl ihres TV-Lieferanten zu überlassen, soll am Kabelanschluss der Bildschirm schwarz bleiben, es sei denn, man schließt einen Vertrag mit dem zuständigen Kabelnetzbetreiber ab.

Die Tele Columbus Gruppe, die ihre Produkte unter der Marke PŸUR vertreibt, gehört mit über 3 Millionen Anschlüssen zu den großen Kabelnetzbetreibern in Deutschland. „Der Vorteil der bisherigen Umlage auf die Betriebskosten der Wohnung liegt in der pauschalen Abrechnung großer Wohnungsbestände“, erklärt Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer für den Vertrieb mit der Wohnungswirtschaft bei der Tele Columbus AG. „Der Preisvorteil der sich daraus ergibt, kommt den Mietern zugute“, so Schmidt weiter. „Müsste jeder Einzelne ein TV-Angebot bei PŸUR abschließen, ist der Aufwand für die Vertragsbearbeitung und Abrechnung natürlich deutlich höher.“

Laut Berechnungen des Branchenverbands der Kabelanbieter, ANGA, kann der Preisunterschied über 100 Euro im Jahr betragen. Besonders hart trifft es dabei Haushalte mit sehr geringen Einkünften. Wer wohngeldberechtigt ist oder gar Hartz IV beziehen muss, kann sich bisher darauf verlassen, die Betriebskosten der Wohnung und damit den Kabelanschluss vom Sozialhilfeträger erstattet zu bekommen. Bei einer Streichung der Umlagefähigkeit, müssten die Kosten, völlig gleich für welchen Empfangsweg man sich am Ende entscheidet, aus eigener Tasche bezahlt werden.

Auch das ins Feld geführte Argument, der neue EU-Rechtrahmen für Telekommunikationsdienste (EECC) mache eine Änderung der bisherigen Betriebskostenverordnung notwendig, wird von Verbänden und Fachleuten an dieser Stelle als unbegründet zurückgewiesen.

Kein Wunder, dass Kabelnetzbetreiber und Vermieter von den Plänen der Regierung wenig halten und dagegen Stimmung machen. Die langfristigen Verträge zwischen den Wohnungsunternehmen und den Netzbetreibern sind zudem ein Garant dafür, dass weiter in die Netze investiert wird. Längst bieten Kabelanschlüsse neben Telefon auch nachweislich die schnellsten Internetanschlüsse. „Um Gigabitanschlüsse zu verwirklichen und mittelfristig auch die Hausnetze auf Glasfaser aufzurüsten, braucht man stabile geschäftliche Voraussetzungen“ findet Schmidt von Tele Columbus. Schließlich seien die Kabel in den Häusern die einzige Alternative zur Telefonleitung und eröffnen so überhaupt die Tür für einen Wettbewerb um das beste Angebot.

 

 

Über Tele Columbus

Die Tele Columbus AG ist einer der führenden Glasfasernetzbetreiber in Deutschland mit einer Reichweite von mehr als drei Millionen Haushalten. Unter der Marke PΫUR bietet das Unternehmen Highspeed-Internet einschließlich Telefon sowie mehr als 250 TV-Programme auf einer digitalen Entertainment-Plattform an, die klassisches Fernsehen mit Videounterhaltung auf Abruf vereint. Mit ihren Partnern der Wohnungswirtschaft realisiert die Tele Columbus Gruppe maßgeschneiderte Kooperationsmodelle und moderne digitale Mehrwertdienste wie Telemetrie und Mieterportale. Als Full-Service-Partner für Kommunen und regionale Versorger treibt das Unternehmen maßgeblich den glasfaserbasierten Infrastruktur- und Breitbandausbau in Deutschland voran. Im Geschäftskundenbereich werden zudem Carrier-Dienste und Unternehmenslösungen auf Basis des eigenen Glasfasernetzes erbracht. Die Tele Columbus AG, mit Hauptsitz in Berlin sowie Niederlassungen in Leipzig, Unterföhring, Hamburg, Ratingen und Chemnitz, ist im SDAX gelistet und seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

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Hannover

Die Messen haben eine weltweite Bekanntheit gebracht. Mit der Weltausstellung Expo 2000 hat Hannover ein neues Gesicht bekommen. Die niedersächsische Landeshauptstadt bietet eine tolle Mischung aus Stadtleben und Natur. Mit viel Wasser, Kultur und unterhaltenden Veranstaltungen. Eine lebens- und liebenswürdige Stadt, die überschaubar ist und in der man sich kennt. Familiär, so wie die ANTEC vor Ort.

Unsere Tochtergesellschaft tritt im Versorgungsbereich Hannover mit eigener CMTS als Internet- und Telefonprovider auf und behauptet sich mit eigenen Endkundentarifen erfolgreich im Wettbewerb. Mit einer zuverlässigen Kundenbetreuung und zukunftsfähigen Versorgungslösungen wurden langjährigen Kundenbeziehungen mit der Wohnungswirtschaft aufgebaut, die es vertrauensvoll und persönlich fortzuführen gilt.

 

Ratingen

Nahe Düsseldorf betreut der Standort Ratingen den Glasfaserausbau unserer Kunden und Netze an Rhein und Ruhr.

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Unterföhring

In der Mediengemeinde vor den Toren Münchens steuert pepcom, ein Unternehmen der Tele Columbus Gruppe, das große Kabelnetz in München und ist bundesweit an vielen Glasfaser-Ausbauprojekten in Kooperation mit Städten und Kommunen beteiligt.

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Chemnitz

In der Stadt der Moderne wird die dynamische Entwicklung von Wirtschaft und Wissenschaft lebendig. Hier hat unser technischer Servicedienstleister RFC ganz in der Nähe der Messe seinen Sitz. Schwerpunkt sind Projektierung und Bau neuer Netze sowie die bundesweite Wartung und Entstörung unserer Multimedianetze.

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Leipzig

In Leipzig treffen Hightech-Business, klassische Kultur und Avantgarde aufeinander. Der Standort Leipzig, unmittelbar an der Messe gelegen, bietet eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Mitarbeiter nutzen die preiswerte und gut geführte Messekantine. Auch kostenlose Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung.

Ebenfalls in Leipzig, in ausgesprochen zentraler Lage auf der Nonnenmühlgasse, befindet sich der zur Tele Columbus Gruppe gehörende Telekommunikationsanbieter HL komm. Mit eigenen Rechenzentren und tausenden Kilometern Glasfasertrassen ist HL komm auf die Ansprüche von Geschäftskunden spezialisiert.

 

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Berlin

In zentraler Lage der lebendigen Metropole haben wir unser Hauptquartier. Unser Hauptgebäude direkt an der Spree verfügt über eine moderne Ausstattung, inklusive Cafeteria und Fitnessraum. Lounge-Bereiche und Ruheräume bieten Rückzugsmöglichkeiten. Bei gutem Wetter lädt die Terrasse mit dem kleinen parkähnlich angelegtem Garten zum Teammeeting im Freien ein.

 

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Hamburg

Deutschlands Tor zur Welt ist weit mehr als Hafen und Speicherstadt. Als bedeutender Musicalstandort und einer ausgeprägten Kulturszene, unzähligen Museen, Theaterbühnen, Musikclubs und 10.000 selbstständigen Künstlern ist Hamburg ein lebendiger Schmelztiegel der Kultur und Kulturen. Die Tele Columbus Gruppe, mit Sitz in unmittelbarer Flughafennähe, sorgt hier für schnelle Breitbandanbindungen und modernes Home-Entertainment.

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