Vorläufige Ergebnisse des 1. Quartals 2026 der Tele Columbus AG
- Berichtetes EBITDA steigt auf EUR 43,2 Mio. (Q1 2025: EUR 32,5 Mio.; +33,0 % YoY) – getragen von Effizienzmaßnahmen und konsequenter Kostendisziplin
- Normalisiertes EBITDA wächst auf EUR 44,2 Mio. (Q1 2025: EUR 39,1 Mio.; +13,0 % YoY)
- Quartalsumsatz nahezu stabil bei EUR 105,5 Mio. (Q1 2025: EUR 104,9 Mio.; +0,6 % YoY) – Wachstum im Internet- und Telefoniegeschäft kompensiert Rückgänge im TV-Geschäft
- Erlöse im Internet- und Telefonie-Geschäft steigen auf EUR 61,2 Mio. (+6,5 % YoY)
- Internet-RGUs steigen auf 746 Tsd. (+5,3 % YoY) – Tele Columbus bleibt einer der wenigen großen deutschen Anbieter mit kontinuierlichem Internetwachstum
- Investitionen (CapEx, exkl. Leasing) bei EUR 18,0 Mio. (-49,8 % YoY) – Fortsetzung einer selektiven, kundennahen Ausbaustrategie mit unverändertem Fokus auf Glasfaser
Berlin, 28. Mai 2026. Die Tele Columbus AG, einer der führenden deutschen Glasfasernetzbetreiber, hat heute vorläufige Eckdaten für das erste Quartal 2026 vorgelegt. Der vollständige Quartalsbericht folgt Mitte Juni 2026.
Christoph Lüthe, CEO der Tele Columbus AG: „Wir sind gut in das Jahr 2026 gestartet. Unser Internet- und Telefoniegeschäft wächst weiter und bleibt der wesentliche Treiber unserer Entwicklung. Mit der Anfang Mai 2026 vereinbarten Wholesale-Kooperation mit 1&1 erschließen wir zusätzliches Wachstumspotenzial für unser Netz. Im weiteren Jahresverlauf konzentrieren wir uns darauf, dieses Wachstum im Kerngeschäft fortzusetzen und unseren Glasfaserausbau gezielt voranzutreiben.“
Internet- und Telefoniegeschäft bleibt Wachstumsmotor
Das Internet- und Telefoniegeschäft bleibt der wesentliche Wachstumstreiber. Die Erlöse stiegen im ersten Quartal 2026 auf EUR 61,2 Mio. (Q1 2025: EUR 57,5 Mio.; +6,5 % YoY), die Internet-RGUs erhöhten sich auf rund 746 Tsd. RGUs (Q1 2025: 708 Tsd.; +5,3 % YoY). In einem unverändert wettbewerbsintensiven Breitbandmarkt zählt Tele Columbus damit zu den wenigen großen deutschen Anbietern mit durchgängigem Kundenwachstum. In den FTTH-erschlossenen Haushalten liegt die Internetpenetration mit rund 45 % spürbar über dem Niveau im koaxialbasierten Footprint (rund 30 %).
Die im Mai 2026 vereinbarte Wholesale-Kooperation mit 1&1 schafft die Grundlage, die Glasfaserinfrastruktur perspektivisch für rund 1,2 Millionen zusätzliche Haushalte zu vermarkten.
TV-Geschäft stabil auf Marktniveau
Die Kabel-TV-RGUs blieben im ersten Quartal 2026 stabil bei rund 1,01 Mio. (Q1 2025: 1,08 Mio.). Die Entwicklung im ersten Quartal wurde maßgeblich durch zwei Sondereffekte beeinflusst: die Abgabe eines nicht-strategischen Auslandsignal-Footprints sowie einen datentechnischen Buchungseffekt aus Q4 2025 ohne umsatzseitige Auswirkungen. Bereinigt um diese Effekte verlief die RGU-Entwicklung weitgehend im Einklang mit den aktuellen Markttrends.
Investitionen mit fortgesetztem Fokus auf Glasfaser
Die Investitionen (CapEx, exkl. Leasing) lagen mit EUR 18,0 Mio. um 49,8 % unter dem Vorjahresquartal (Q1 2025: EUR 35,9 Mio.). Der Rückgang reflektiert eine selektivere Kapitalallokation bei weiterhin klarem Fokus auf den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur und der Modernisierung des bestehenden Netzes.
Deutliche Ergebnisverbesserung
Das berichtete EBITDA stieg im ersten Quartal 2026 auf EUR 43,2 Mio. nach EUR 32,5 Mio. im Vorjahresquartal (+33,0 % YoY). Wesentliche Treiber waren die umgesetzten Transformations- und Effizienzmaßnahmen sowie eine konsequente Kostendisziplin bei Personal-, Marketing- und Direktkosten. Das normalisierte EBITDA erhöhte sich auf EUR 44,2 Mio. (Q1 2025: EUR 39,1 Mio.; +13,0 % YoY). Gegenläufig wirkten geringere aktivierte Eigenleistungen im Zuge der reduzierten Investitionstätigkeit.
Tim Rhönisch, CFO der Tele Columbus AG: „Die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal zeigt, dass unsere Transformations- und Effizienzinitiativen wirken. Wir haben unsere Profitabilität spürbar verbessert und investieren zugleich gezielter – mit klarem Fokus auf Glasfaser und Netzmodernisierung. Daran halten wir auch im weiteren Jahresverlauf fest, verbunden mit einer konsequenten Kostendisziplin und einer disziplinierten Kapitalallokation.“












