- Fokussierung auf strategisches Kerngeschäft: Erlöse fließen in den weiteren Glasfaserausbau
- MDCC geht vollständig in kommunale Hand
- Kontinuität für rund 130 Beschäftigte und Kunden in Magdeburg
Berlin/Magdeburg, 22. Mai 2026. Die Tele Columbus AG veräußert ihren 51-prozentigen Anteil an der MDCC Magdeburg-City-Com GmbH an den Mitgesellschafter, die Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG (SWM). Die SWM halten bereits 49 Prozent an der MDCC und wird somit alleinige Gesellschafterin des Magdeburger Telekommunikationsanbieters. Die Genehmigung der Transaktion durch die Kommunalaufsicht steht noch aus.
Die MDCC ist ein glasfaserbasierter Telekommunikationsanbieter mit Sitz in Magdeburg, der rund 130 Beschäftigte zählt und Privat- sowie Geschäftskunden in der Region mit Daten- und Multimediadienstleistungen versorgt. An der operativen Ausrichtung und dem Leistungsangebot der MDCC ändert sich durch die Transaktion nichts.
Die Veräußerung ist Teil der konsequenten Fokussierung der Tele Columbus Gruppe auf ihr strategisches Kerngeschäft. Die freiwerdenden Mittel setzt Tele Columbus gezielt für den weiteren Glasfaserausbau und die Stärkung der eigenen Netzinfrastruktur ein. Die Transaktion wurde zu einer marktgerechten Bewertung vereinbart, über weitere Details haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.
Tim Rhönisch, CFO der Tele Columbus AG: „Die MDCC hat sich unter dem Dach der Tele Columbus Gruppe in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Städtischen Werken Magdeburg erfolgreich entwickelt. Mit der SWM übernimmt ein starker kommunaler Partner die alleinige Verantwortung für die digitale Infrastruktur in Magdeburg. Für Tele Columbus ist die Veräußerung ein konsequenter Schritt: Wir konzentrieren uns auf den Ausbau unseres Glasfasernetzes und die Stärkung unseres Kerngeschäfts.“
Thomas Pietsch, Sprecher der Geschäftsführung der SWM: „Die MDCC ist ein zentraler Baustein für die digitale Infrastruktur in Magdeburg und der Region. Wir freuen uns, das Unternehmen künftig als alleinige Gesellschafterin aus einer sehr stabilen Position heraus weiterzuentwickeln. Für die rund 130 Beschäftigten und die Kunden in und um Magdeburg bedeutet dieser Schritt Kontinuität – und zugleich die Chance, die Telekommunikationsinfrastruktur in der Region gezielt weiter auszubauen.“












