Halbjahresergebnis 2026
- Normalisiertes EBITDA steigt um 1,8 % auf EUR 86,4 Mio.; berichtetes EBITDA erhöht sich um 68,6 % auf EUR 101,6 Mio.
- Gesamtumsatz mit EUR 209,2 Mio. nahezu stabil gegenüber dem Vorjahreszeitraum (-0,6 %); im zweiten Quartal bereinigt um den Portfolioeffekt leichtes Wachstum
- Investitionen (CapEx, exkl. Leasing) im ersten Halbjahr 2026 mit EUR 36,8 Mio. um 50,8 % unter Vorjahr – selektive Kapitalallokation mit Fokus auf Glasfaser und Netzmodernisierung
- Internet-RGUs zum 30. Juni 2026 bei 707.000; positive operative Entwicklung der Kundenbasis im zweiten Quartal, bereinigt um den Portfolioeffekt
Berlin, 3. September 2026. Die Tele Columbus AG, einer der führenden deutschen Glasfasernetzbetreiber, hat heute ihre Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Bereinigt um den Effekt der Veräußerung einer strategisch nicht wesentlichen Beteiligung setzte sich die stabile operative Entwicklung fort.
Christoph Lüthe, CEO der Tele Columbus AG: „Unser operatives Wachstum hat sich im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt. Das Internet- und Telefoniegeschäft entwickelt sich positiv, und unsere Transformations- und Effizienzmaßnahmen verbessern die Profitabilität. Gleichzeitig investieren wir gezielt in Glasfaser- und Netzinfrastruktur und schaffen so die Grundlage für weiteres Wachstum.“
Internet- und Telefoniegeschäft bleibt Wachstumstreiber
Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Erlöse aus Internet und Telefonie auf
EUR 60,1 Mio. nach EUR 58,6 Mio. im Vorjahresquartal (+2,6 %). Zum 30. Juni 2026 lag die Zahl der Internet-RGUs bei rund 707.000. Die ausgewiesene Entwicklung gegenüber dem Jahresende 2025 ist maßgeblich durch den Portfolioeffekt geprägt. Bereinigt um diesen Effekt entwickelte sich die Internetkundenbasis im zweiten Quartal positiv. Rund die Hälfte aller Neukunden entschieden sich für Produkte mit mindestens 500 Mbit/s. Die Internetpenetration in FTTH-erschlossenen Haushalten lag bei rund 44 % und damit deutlich über der Penetration im Koax-Footprint von rund 30 %.
TV-Geschäft durch Markt- und Portfolioeffekte geprägt
Die Entwicklung im TV-Geschäft blieb im ersten Halbjahr 2026 durch anhaltende Marktveränderungen und den Portfolioeffekt aus der Veräußerung der strategisch nicht wesentlichen Beteiligung geprägt. Zum 30. Juni 2026 lagen die Kabel-TV-RGUs bei rund 934.000 und die Premium-TV-RGUs bei rund 435.000. Bereinigt um die genannten Effekte entwickelte sich die Kundenbasis im zweiten Quartal weitgehend im Einklang mit den aktuellen Markttrends.
Glasfaserausbau und Profitabilität
Die Glasfaserreichweite erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um zwei Prozentpunkte auf 27 % des eigenen Footprints. Die Investitionen (CapEx, exkl. Leasing) beliefen sich auf EUR 36,8 Mio. nach EUR 74,8 Mio. im Vorjahreszeitraum. Das berichtete EBITDA erhöhte sich – getragen von den umgesetzten Transformations- und Effizienzmaßnahmen, der konsequenten Disziplin bei wesentlichen Kostenpositionen und unterstützt durch einmalige Erträge aus dem Verkauf der strategisch unwesentlichen Beteiligung – auf EUR 101,6 Mio. nach EUR 60,2 Mio. (+68,6 %) im Vorjahreszeitraum. Das normalisierte EBITDA stieg um 1,8 % auf EUR 86,4 Mio.
Tim Rhönisch, CFO der Tele Columbus AG: „Die Entwicklung des normalisierten EBITDA zeigt, dass unsere Kosten- und Effizienzmaßnahmen greifen. Zugleich halten wir an einer disziplinierten Kapitalallokation und dem gezielten Ausbau unserer Netzinfrastruktur fest.“
Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Tele Columbus weiterhin rückläufige Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen Millionenbereich, vor allem aufgrund der Veräußerung der strategisch nicht wesentlichen Beteiligung. Das operative Wachstum im Internet- und Telefoniebereich soll fortgesetzt und die Umsätze mit Geschäftskunden stabilisiert werden. Für das berichtete EBITDA wird unverändert ein Anstieg im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich erwartet. Die nicht wiederkehrenden Aufwendungen sollen deutlich sinken. Die Investitionen (CapEx) werden insgesamt auf niedrigerem Niveau als im Vorjahr erwartet; der Fokus liegt weiterhin auf dem endkundenorientierten Ausbau der Glasfaser- und HFC-Infrastruktur sowie auf Investitionen in weiteres Kundenwachstum.












