BREKO Marktanalyse 2026: Zahlen, Trends und Ausblick

Die diesjährige Marktanalyse setzt sich mit der Geschäftslage und den Investitionsklima der Telekommunikations- und Glasfaserbranche auseinander. Erstmals seit 2015 haben die Wettbewerber der Deutschen Telekom weniger Geld in den Ausbau der Breitbandinfrastrukturen investiert als im Vorjahr. Das oft zitierte Nachfrageproblem der Haushalte nach Glasfaserabschlüssen belegt die Studie hingegen nicht.

Während die Geschäftslage derzeit eher positiv bewertet wird, herrscht bei den Investitionsbedingungen Zurückhaltung. Gleichzeitig zeichnet sich aber in den nächsten sechs Monaten eine leichte Erholung ab. Dieser verhaltene Optimismus dürfte auf die Erwartung einer wettbewerbskonformen Regelung zur Kupfer-Glasfaser-Migration zurückzuführen sein. 77 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass eine solche Regelung die Investitionen in den Glasfaserausbau deutlich ankurbeln wird.

In der Zwischenzeit geht es beim Glasfaserausbau in Deutschland aber nur langsam voran. Die sogenannte „Homes-Passed“-Quote liegt bei 62 Prozent, was 28,7 Millionen angeschlossen Wohngebäuden entspricht. Die tatsächliche „Homes-Connected“-Quote (aktive, beziehbare Anschlüsse) liegt indes bei 29,8 Prozent (13,8 Millionen). Davon sind am Ende rund 7,9 Millionen Anschlüsse tatsächlich in Betrieb genommen.

Bleiben wir noch bei der Glasfaseranschlussquote – also den Homes Connected – und werfen einen Blick auf die Bundesländer. Glasfaserspitzenreiter ist Schleswig-Holstein mit 66,7 %, gefolgt von Hamburg mit 50 % und Brandenburg mit 48,8 %. Das Saarland (16,8 %) und auch Baden-Württemberg (16,7 %) sind weit abgeschlagen.   

Steigende Kosten

Zur gedämpften Stimmungslage passen steigende Ausbaukosten, besonders getrieben durch gestiegene Material- und Tiefbaukosten. Auch gestiegene Finanzierungkosten drücken auf das Ausbautempo. Im Median liegen die Kosten für einen Hausstich bei 1.950 Euro, beim NE4-Ausbau zusätzlich durchschnittlich 440 Euro pro Wohnung. Die gestiegenen Kosten kommen auch bei uns an, dennoch liegen wir bei den Erschließungskosten immer noch deutlich unterhalb der BREKO-Zahlen.

Kooperationen beim Ausbau und beim Betrieb der Netze sind heute die Regel. 90 Prozent der Unternehmen unterhalten solche Kooperationen. Im Bereich der Mitnutzung beklagt die Branche eine zu geringe Nachfrage, die zu einem niedrigen, für den Leitungsanbieter wenig attraktiven Preisniveau führt.

Trend zu höheren Bandbreiten setzt sich fort

Das durchschnittliche Datenvolumen je Internetanschluss lag 2025 bei etwa 376 Gigabyte. Das jährliche Wachstum des monatlichen Datenvolumens hat sich zwischen 2020 und 2024 zwar abgeschwächt, beträgt aber im Durchschnitt noch 14,7 % pro Jahr. Bleibt diese Tendenz bestehen, könnten bis 2030 rund 747 Gigabyte pro Anschluss anfallen.

Auf der Nachfrageseite zeigt sich ein klarer Trend zu höheren Bandbreiten: 53 Prozent der Neukunden buchen bereits Anschlüsse mit über 100 Mbit/s bis unter 1.000 Mbit/s. Acht Prozent der Neukunden entscheiden sich direkt für einen Gigabit-Abschluss. Insgesamt sind damit 61 Prozent der Neukunden Highspeed-Nutzer.

Die Marktposition von PŸUR

PŸUR kommt beim Bandbreitensplit bei den Geschwindigkeitsstufen von 250 bis 1.000 Mbit/s auf stolze 84 Prozent. Während laut BREKO 39 Prozent der Neukundenhaushalte mit weniger als 100 Mbit/s zufrieden sind, liegt dieser Anteil bei PŸUR bei lediglich 15 Prozent (für Anschlüsse unter 250 Mbit/s). Diese unterschiedlichen Messgrenzen in der Betrachtung sind zwar methodisch bedingt, verdeutlichen aber dennoch deutlich die Unterschiede.

Die Fokussierung auf unsere Kernverbreitungsgebiete und die Überbauung unserer eigenen Netze ermöglichen es uns, den Hausstich und die Wohnungserschließung mit Glasfaser kostengünstiger zu realisieren als im branchenüblichen Durchschnitt. Gleichwohl gehen die Preissteigerungen beim Materialeinkauf und im Tiefbau nicht spurlos an uns vorüber. Dennoch zeigt sich: Glasfaseranschlüsse sind gefragt. Die Buchungsrate liegt bei PŸUR, wenn im Haus Glasfaser vorliegt, im Trend rund15 Prozent höher als bei Koax-DOCSIS-Netzen. Einen Teil dieses Erfolgs tragen attraktive Neukundenangebote mit dauerhaften Tiefpreisen sowie die Tatsache bei, dass es in der Fläche keinen Preisunterschied zwischen HFC-Kabelinternet und Glasfaseranschlüssen gibt. Abweichende Preise gibt es einzig bei kommunalen Glasfaser-Erschließungsprojekten im ländlichen Raum, die mit dem höheren Erschließungsaufwand zu begründen sind.

Die vollständige Analyse kann hier heruntergeladen werden: https://brekoverband.de/aktuelles/breko-marktanalyse/

Hannover

Die Messen haben eine weltweite Bekanntheit gebracht. Mit der Weltausstellung Expo 2000 hat Hannover ein neues Gesicht bekommen. Die niedersächsische Landeshauptstadt bietet eine tolle Mischung aus Stadtleben und Natur. Mit viel Wasser, Kultur und unterhaltenden Veranstaltungen. Eine lebens- und liebenswürdige Stadt, die überschaubar ist und in der man sich kennt. Familiär, so wie die ANTEC vor Ort.

Unsere Tochtergesellschaft tritt im Versorgungsbereich Hannover mit eigener CMTS als Internet- und Telefonprovider auf und behauptet sich mit eigenen Endkundentarifen erfolgreich im Wettbewerb. Mit einer zuverlässigen Kundenbetreuung und zukunftsfähigen Versorgungslösungen wurden langjährigen Kundenbeziehungen mit der Wohnungswirtschaft aufgebaut, die es vertrauensvoll und persönlich fortzuführen gilt.

 

Ratingen

Nahe Düsseldorf betreut der Standort Ratingen den Glasfaserausbau unserer Kunden und Netze an Rhein und Ruhr.

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Unterföhring

In der Mediengemeinde vor den Toren Münchens steuert pepcom, ein Unternehmen der Tele Columbus Gruppe, das große Kabelnetz in München und ist bundesweit an vielen Glasfaser-Ausbauprojekten in Kooperation mit Städten und Kommunen beteiligt.

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Chemnitz

In der Stadt der Moderne wird die dynamische Entwicklung von Wirtschaft und Wissenschaft lebendig. Hier hat unser technischer Servicedienstleister RFC ganz in der Nähe der Messe seinen Sitz. Schwerpunkt sind Projektierung und Bau neuer Netze sowie die bundesweite Wartung und Entstörung unserer Multimedianetze.

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Leipzig

In Leipzig treffen Hightech-Business, klassische Kultur und Avantgarde aufeinander. Der Standort Leipzig, unmittelbar an der Messe gelegen, bietet eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Mitarbeiter nutzen die preiswerte und gut geführte Messekantine. Auch kostenlose Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung.

Ebenfalls in Leipzig, in ausgesprochen zentraler Lage auf der Nonnenmühlgasse, befindet sich der zur Tele Columbus Gruppe gehörende Telekommunikationsanbieter HL komm. Mit eigenen Rechenzentren und tausenden Kilometern Glasfasertrassen ist HL komm auf die Ansprüche von Geschäftskunden spezialisiert.

 

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Berlin

In zentraler Lage der lebendigen Metropole haben wir unser Hauptquartier. Unser Hauptgebäude direkt an der Spree verfügt über eine moderne Ausstattung, inklusive Cafeteria und Fitnessraum. Lounge-Bereiche und Ruheräume bieten Rückzugsmöglichkeiten. Bei gutem Wetter lädt die Terrasse mit dem kleinen parkähnlich angelegtem Garten zum Teammeeting im Freien ein.

 

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Hamburg

Deutschlands Tor zur Welt ist weit mehr als Hafen und Speicherstadt. Als bedeutender Musicalstandort und einer ausgeprägten Kulturszene, unzähligen Museen, Theaterbühnen, Musikclubs und 10.000 selbstständigen Künstlern ist Hamburg ein lebendiger Schmelztiegel der Kultur und Kulturen. Die Tele Columbus Gruppe, mit Sitz in unmittelbarer Flughafennähe, sorgt hier für schnelle Breitbandanbindungen und modernes Home-Entertainment.

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